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Begriff Definition
Kolorimeter
Als Kolorimeter (lat. Farbmesser) wird ein Gerät zum Messen oder Vergleichen von Farben bezeichnet (eigentlich deren Farbintensitäten oder der Farbtemperatur). Als primitivste Möglichkeit ist dabei die Verwendung von Referenzfarbkarten und dem Vergleich mit Hilfe des menschlichen Auges anzusehen.
Klischee

Im Druckwesen bezeichnet der Begriff Klischee (auch Cliché) eine Hochdruckvorlage (Druckstock). Es besteht aus Zink Kunststoff oder (vor allem im modernen Flexodruck) aus Photopolymer. In den Zeiten des klassischen Buchdrucks (also im Hochdruckverfahren) gab es auch Aluminium- und Magnesium-Klischees (Ätztechniken z.B. 'Heliogravur') sowie Messing- Stahl- und Blei-(Gravuren). Um bessere Ergebnisse zu erzielen wurden teilweise galvanische Oberflächenvergütungen verwendet ('Verstahlen').
Zink- und Kunststoffplatten werden lichtempfindlich beschichtet das zu druckende Motiv mittels Negativfilm aufbelichtet die unbelichteten Partien weggeätzt belichtete bleiben erhöht stehen.
Photopolymerdruckplatten werden entweder aus flüssigem Harz (Monomer mit Zusatzstoffen wie Photoinitiatoren) gegossen oder als unbelichtete Flexodruckplatte geliefert. Nach einer Rückseitenbelichtung welche die Unterseite des Klischees aushärten lässt werden die Teile der Druckform welche die Farbe übertragen sollen mit einem Negativfilm übertragen und ebenfalls durch UV- Belichtung ausgehärtet. (polymerisiert). Nicht druckende Bereiche werden mit Lösungsmittel (Wasser oder Naphta+Alkohole) ausgewaschen.
Alternativ zur fotomechanischen Klischeeherstellung wird gerade für den Flexodruck auch die Laserdirektgravur genutzt bei der ein Laserstrahl die nicht druckenden Flächen aus dem Klischee heraus schneidet. Dazu fährt der von einem Computer ein-/ausgeschaltete Laserstrahl das auf einen Zylinder aufgezogene rotierende Klischee längs ab und lässt dass druckende Motiv erhaben stehen.
Die so entstandene Druckplatte wird nach einem Finishingprozess mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband oder Magnetismus (durch das Hinzufügen von Eisenspänen zur Kunststoffmasse) auf ein Trägersleeve oder den Druckzylinder montiert.
Bei Spezialdruckaufträgen wird zu einer Mindestbestellmenge meist ein (einmaliger) Fixpreis für die Klischeekosten berechnet.
Bei automatisierten Druckstraßen (vollautomatisches Erzeugen von Massenschriftverkehr) wird unter Klischee auch das Aufdrucken eines Logo bei der vollautomatischen Frankierung / Couvertierung verstanden.

Kaltfolienveredelung
Bei der Kaltfolienveredelung wird im Gegensatz zur Heißfolienprägung keine hohe Temperatur zusätzliches Werkzeug und vor allen Dingen eben kein aufwändiger Offlineprozess mit Heißfolien-Prägemaschinen (im Hochdruckverfahren) notwendig. Für die Kaltfolienveredelung werden im Prinzip zwei Druckwerke benötigt. Im ersten Druckwerk wird ein spezieller Kleber über das Farbwalzensystem und eine konventionelle Offsetplatte partiell oder flächig auf den Bedruckstoff aufgebracht. Über dem zweiten Druckwerk ist eine Auf- und Abwickeleinheit für die Metallfolie aufgebaut. Diese Folie wird zwischen Gummituch- und Druckzylinder durchgeführt und dabei wird die Metallschicht der Folie durch die Pressung des Gummituches auf die zuvor mit Kleber versehenen Stellen des Bedruckstoffes übertragen. Der vom gedruckten Motiv nicht benötigte Folienanteil verbleibt auf der Folienträgerschicht und wird in der Aufrollstation aufgerollt. In den folgenden Druckwerken können Bedruckstoff und Folie bedruckt werden. Beide Druckwerke können nach dem Kaltfolienauftrag wieder für einen möglichen Folgeauftrag als konventionelle Offsetdruckwerke verwendet werden.
IPPC

Die International Plant Protection Convention (IPPC) ist eine der FAO untergeordnete Organisation deren Aufgabe es ist die Verbreitung und Einführung von Krankheiten an Pflanzen und Pflanzenprodukten (Quarantäneschaderreger) zu kontrollieren und möglichst zu verhindern.
Hierbei hat sie auch einheimische Waldbestände vor der Einschleppung von Holzschädlingen zu schützen. Dazu versucht sie die Einfuhrvorschriften und Quarantänebestimmungen der angeschlossenen Länder durch Vorgabe von Standards zu vereinheitlichen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die internationale Richtlinie (ISPM15: 'Guidelines for Regulating Wood Packaging Material in International Trade 03/2002'; ISPM: International Standard of Phytosanitary Measures) geschaffen deren Ziel es ist die Ausbreitung von an Verpackungsmaterial schädigenden Organismen zu verhindern bzw. ihr vorzubeugen.
Die ISPM15 gilt nur für Vollholz. Ausgenommen sind Holzwerkstoffe (z. B. Spanplatten Sperrholzplatten usw.) und Vollholz dünner als 6 mm. Die unter die ISPM15 fallenden Materialien werden durch Hitze und/oder mit anerkannten chemischen Verfahren (z. B. Begasung mit Methylbromid) behandelt. Die so behandelten Materialien (bzw. die Produkte wie Paletten Kisten usw.) werden dann mit einem speziellen Zeichen (Ähre mit IPPC) beidseitig gekennzeichnet.
Die Pflanzenschutzdienste bzw. -ämter geben Auskunft darüber für welche Länder ab welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang der IPPC-Standard gilt.

Hohlprägen

Hohlprägen ist eine Druckumformung nach DIN 8582.
Das Hohlprägen stellt das Eindrücken mit einem Stempel in das Werkstück welches zwischen Stempel und Gegenwerkzeug liegt und durch dieses auch geführt wird. Das Werkzeug dringt nicht überall in das Werkstück ein und das Gegenwerkzeug hat eine Negativform des Prägestempels. Dadurch wird auf der Rückseite eine Erhebung erzeugt wodurch es sich vom normalen Prägen unterscheidet welches nur einseitig prägt oder beidseitig unterschiedlich prägt. Kann nur bei dünnen und weichen Werkstücken angewendet werden.

Hochgeschwindigkeitszerspanung (HSC)
Der Begriff Hochgeschwindigkeitszerspanung (HGZ) (englisch High Speed Cutting (HSC)) bezeichnet in der Metallverarbeitung mit CNC-Fräsmaschinen ein Zerspanungsverfahren bei dem die Schnittgeschwindigkeit durch extrem hohe Werkzeugdrehzahlen sowie die Vorschubgeschwindigkeiten um ein Vielfaches höher die sich daraus ergebene Spandicke jedoch wesentlich geringer ist als bei normalen Zerspanungen.
Hochdruckverfahren

Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Das klassische und in Europa Johannes Gutenberg zugeschriebene Verfahren ist der Druck mit beweglichen Lettern (Mobilletterndruck). Die druckenden Teile sind erhaben. Abgedruckt werden nur die hochstehenden Linien Stege oder Flächen der Druckform. Es ist ein direktes Druckverfahren das heißt die Druckform gibt die Farbe direkt auf den Bedruckstoff ab.

Der Hochdruck ist ein mechanisches Druckverfahren. Die druckenden Teile sind auf dem Druckträger erhaben während die nicht druckenden Teile vertieft liegen. Da der Hochdruck ein direktes Druckverfahren ist das heißt die Druckform gibt die Farbe direkt auf den Bedruckstoff ab muss das Druckbild auf dem Druckträger spiegelverkehrt sein. Das Druckbild wird zunächst eingefärbt und dann gegen den Bedruckstoff gepresst. Dabei können fast alle Papiere und Kartons gut verwendet werden.
Man unterscheidet je nach Beschaffenheit mehrere Arten von Druckformen. Harte Hochdruckformen sind aus Holz Metall Kupfer Zink Eisen Stahl Messing oder einer Legierung aus Blei Antimon und Zinn. Sie haben durch ihren hohen Härtegrad auch eine hohe Widerstandskraft. Dies ermöglicht den Druck von hohen Auflagen.
Das Druckbild des Hochdrucks ist an den prägnanten Quetschrändern der Buchstaben erkennbar. Des Weiteren lässt sich auf der Rückseite des bedruckten Bogens eine Schattierung erkennen. Ein leichtes Relief ist fühlbar.
Mit diesem Verfahren lassen sich sehr scharfe Druckbilder herstellen.
Ein weiteres Merkmal des Hochdrucks ist dass die Druckplatten nur sehr kostenintensiv herzustellen sind im Gegensatz zu den Druckplatten anderer Druckverfahren.

Heraldik

Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde Wappenkunst und Wappenrecht. Als Disziplin der Geschichtswissenschaft gehört sie zu den historischen Hilfswissenschaften. Als ihr wissenschaftlicher Begründer für den deutschsprachigen Raum gilt Philipp Jacob Spener.

Wichtige Grundlagen für die historische Heraldik bilden neben wenigen erhaltenen Originalschilden Siegel (Sphragistik) auch Wappenverzeichnisse der Herolde die sie auf Grund Ihres Amtsbereiches oder zu besonderen Anlässen angelegt hatten. Auch Exlibris (Buchbesitzerzeichen) aus dem späten Mittelalter die zu dieser Zeit vorwiegend als Wappen ausgeführt wurden dienen der Heraldik als Forschungsgrundlage.

Ehedem wurde die Aufsicht über die Wappenführung von Wappenherolden ausgeübt an deren Spitze ein 'Wappenkönig' stehen konnte (heute noch in Großbritannien). Die Wappenkunde beschäftigt sich mit dem Aufbau von Wappen deren Bedeutung und der Bedeutung der einzelnen Teile und Symbole der Wappen.

Die Wappenkunst im heraldischen Sinne geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Dem europäischen Wappenwesen vergleichbar sind die Mon Japans.

Heissfolienprägung
Heißfolienprägung ist die drucktechnisch dekorative Aufwertung einer Drucksache mittels Folien deren Beschichtung (z.B. Metallic-Farben) durch Druck und Hitze herausgelöst und auf das Papier bzw. den Karton gepresst werden. Oft wird dies auch in Verbindung mit Prägedruck angewandt zum Beispiel bei Kosmetik- und Pralinenpackungen.
Hartmetall

Unter Hartmetallen versteht man gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend für die Hartmetalle sind sehr hohe Härte Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Sie finden daher eine ausgedehnte Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß. Hartmetall gehört den Verbundwerkstoffen an.
Gegossenes Hartmetall das noch sehr viel in der Bearbeitung von frischem Holz verwendet wird bezeichnet man als Stellite.
Das Sintern beruht darauf dass man hochschmelzende Hartstoffe im fein zerkleinerten Zustand mit einem leichter schmelzenden zweiten Stoff (Zusatzkörper) mischt und auf Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des schwer schmelzbaren Anteils (Carbide) erhitzt wobei die Temperatur und Zeitdauer der Erhitzung so gewählt werden dass die Carbide zusammenbacken.
Hartmetall besteht meistens aus 90-94% Wolframcarbid (Verstärkungsphase) und 6-10% Cobalt (Matrix Bindemittel Zähigkeitskomponente). Die Wolframcarbidkörner sind durchschnittlich ca. 0 5-1 Mikrometer groß. Das Kobalt füllt die Zwischenräume.

Härten (Stahl)
Das Härten von Stahl ist eine Erhöhung seiner mechanischen Widerstandsfähigkeit durch gezielte Änderung seines Gefüges. Es kann durch Wärmebehandlung mit anschließendem schnellen Abkühlen erfolgen. Wird ein Metall plastisch verformt so breiten sich im Werkstück Versetzungen aus. Um nun die Festigkeit zu erhöhen müssen Maßnahmen getroffen werden die die Bewegung von Versetzungen behindern.
Härte

Härte ist der mechanische Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt. Härte ist nicht nur der Widerstand gegen härtere Körper sondern auch der Widerstand gegen weichere und gleich harte Körper.
Die Definition der Härte ist anders als bei der Festigkeit wo von der Widerstandsfähigkeit eines Stoffes gegenüber inneren oder äußeren Kräften gesprochen wird. Bei der Härte definiert man die Widerstandsfähigkeit eines Stoffes / Körpers dem Eindringen eines anderen Stoffes / Körpers entgegenzuwirken.

Halbzeug

Halbzeug ist der Oberbegriff für vorgefertigte Rohmaterialformen wie beispielsweise Bleche Stangen Rohre und Coils. In der Metallverarbeitung stellen Halbzeuge die mit Abstand verbreitetste Lieferform für Rohmaterialien aus Metall und Kunststoff dar. Man unterscheidet über 1000 Halbzeugarten die jeweils in Material- und Oberflächenqualität Form und Abmessungen sowie deren Toleranzen genormt sind.

Gravur

Gravuren sind Einschneidungen von Ornamenten Schriften und Verzierungen in Metall Glas Stein und anderen festen Werkstoffen.
Die klassische Handgravur von Kupfer- oder Stahlstichen wird mit dem Stichel als Werkzeug ausgeführt. Ziel ist es mit seiner Hilfe Flächen matt gegen klaren oder spiegelnden Hintergrund erscheinen zu lassen und Bilder zu formen. Die aufgerauhten Flächen bzw. vertieften Linien können zusätzlich mit sich dort verankernder Farbpaste ausgelegt und so optisch hervorgehoben werden.
Heute findet bei der industriellen Fertigung von Schildern oder im Formenbau die Maschinengravur Anwendung bei welcher das Material durch rotierende Fräser ('Frässtichel') abgetragen wird. Die modernste Graviertechnik ist die Laser-Gravur hierbei wird das Material durch den auftreffenden Laserstrahl so stark erhitzt dass es verdampft bzw. verbrennt.
Die Gravur ob per Hand oder per Maschine ist eine spanende herausschneidene Bearbeitung von Metall Holz und anderen schneidbaren Werkstoffen. Bei der Glasgravur ist dies auch der Fall da der Vorgang des Schleifens unter dem Mikroskop gesehen ein mehrfacher durch die Schleifkörper verursachter Schneidvorgang ist. Dies unterscheidet die Gravur deutlich zur Radierung oder auch 'Ritzung' da dieser Arbeitsvorgang spanlos ist. Dies drückt besonders bei der Ausdrucksweise einer Darstellung im unterschiedlichen Duktus aus. Während bei einer Radierung oder 'Ritzung' die Linienstärke nur schwach veränderbar ist kann bei einem Stich mit dem Stichel die Linienstärke von sehr dünn bis sehr breit ausgeführt werden.

Gemeinen

Die Minuskeln oder Gemeinen sind Kleinbuchstaben. Sie passen in ein Vierlinienschema. In diesem können die Minuskeln auch eine Oberlänge (z. B. b d f h k l) oder eine Unterlänge haben (z. B. g j p q y).

Die Bezeichnung Minuskel ist aus dem lateinischen Wort minusculus abgeleitet was so viel bedeutet wie eher klein. Sie stammt vermutlich etwa aus dem Jahre 1000 n. Chr..

Das Gegenteil von Minuskel ist Majuskel bzw. Versal.

Galvanotechnik

Unter Galvanotechnik versteht man die elektrochemische Abscheidung von metallischen Niederschlägen (Überzügen) auf Gegenständen. Die Geschichte der Galvanik geht zurück auf den italienischen Arzt Luigi Galvani der am 6. November 1780 den nach ihm benannten Galvanismus entdeckte.
Bei der Galvanik wird durch ein elektrolytisches Bad Strom geschickt. Am Pluspol (Anode) befindet sich das Metall das aufgebracht werden soll (z. B. Kupfer oder Nickel) am Minuspol (Kathode) der zu veredelnde Gegenstand. Der elektrische Strom löst dabei Metallionen von der Verbrauchselektrode ab und lagert sie durch Reduktion auf der Ware ab. So wird der zu veredelnde Gegenstand allseitig gleichmäßig mit Kupfer oder einem anderen Metall beschichtet. Je länger sich der Gegenstand im Bad befindet und je höher der elektrische Strom ist desto stärker wird die Metallschicht (z. B. Kupferschicht).
Streng genommen wird noch zwischen der Galvanoplastik oder auch Galvanoformung der elektrolytischen Herstellung von metallischen Gegenständen und der Galvanostegie der Herstellung metallischer Überzüge unterschieden. Der Begriff Galvanostegie ist heute fast vollständig durch den allgemeinen Begriff Galvanotechnik ersetzt worden. Weil immer weniger Reiterstandbilder benötigt wurden geriet auch die Galvanoplastik etwas in Vergessenheit erlebte aber eine kleine Renaissance im Zusammenhang mit der Mikrosystemtechnik und zwar als Mikrogalvanoformung auch Lithografisch-galvanische Abformung (LIGA)-Technik genannt. Eine weitere Anwendung findet die Galvanoplastik beim Formenbau für das Spritzgiessen von Kunststoffen.

Funkenerosion
Bei der Funkenerosion tritt Materialabtrag durch eine Funkenentladung bzw. durch elektrischen Strom auf.
Funkenerodieren

Das Funkenerodieren (kurz EDM von engl. electrical discharge machining) ist ein thermisches abtragendes Fertigungsverfahren für leitfähige Materialien das auf elektrischen Entladevorgängen (Funken) zwischen einer Elektrode (Werkzeug) und einem leitenden Werkstück beruht.
Die Bearbeitung findet in einem nichtleitenden Medium statt dem sogenannten Dielektrikum (meist Öl oder deionisiertes Wasser).
Das Elektrodenwerkzeug wird dabei auf einen so schmalen Spalt ( 0 5 mm) an das Werkstück herangeführt bis ein Funken übershlägt welcher das Material punktförmig aufschmilzt und verdampft. Je nach Intensität Frequenz Dauer Länge und Polung der Entladungen entstehen die unterschiedlichen Abtragsergebnisse. Selbst komplizierte geometrische Formen sind herzustellen.
Man unterscheidet zwischen dem funkenerosiven Bohren (Bohrerodieren) dem funkenerosiven Schneiden (Drahterodieren) bei dem ein Draht die Elektrode bildet und dem funkenerosiven Senken (Senkerodieren) bei dem die Elektrode als negative Form mit Hilfe einer Funkenerodiermaschine in das Werkstück gedrückt wird.

Fräswerkzeug

Ein Fräswerkzeug ist ein rotierendes Werkzeug zur materialabtragenden Bearbeitung von Werkstoffen durch das Fräsen der in der Fachsprache kurz Fräser genannt wird. Er wird auf Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren eingesetzt. Je nach Ausführung wird zwischen Umfangs- und Stirnfräser unterschieden. Im Gegensatz zum Bohrer der nur in einer Bearbeitungsrichtung eingesetzt werden kann kann der Fräser je ein Umfangsfräser in zwei der Stirnfräser in drei Dimensionen Werkstoff zerspanen.

Flexograf

Flexograf ist die Berufsbezeichnung eines Stempelmachers.

Vom altbewährten Stempel aus Holz und dem modernen Namens- und Adressstempel mit integriertem Stempelkissen (Selbstfärber) für Behörde oder Firma bis zum Motivstempel mit Schmuckrand für die Gestaltung einer Einladungskarte vom FahrkartenFahrkartenentwerter bis zur Stempeluhr stellen die Flexografen und Flexografinnen Stempel in allen möglichen Formen her. Auch Flexodruckplatten für mehrfarbige Drucksachen wie Verpackungen fertigen sie nach Kundenvorlage an. Längst zählen zum Spektrum des Flexografen auch die Gestaltung von Schildern Gravuren sowie gestalterische Arbeiten der Druckvorstufe.

Flexografen arbeiten in Stempelfabriken und flexografischen Werkstätten sowie in Handwerksbetrieben der Stempel- und Flexodruckplattenfertigung. Darüber hinaus sind Flexografen und Flexografinnen auch in Verpackungsdruckereien beschäftigt.

Die Fertigkeiten des Flexografen sind sehr vielfältig. Vom Abroll- und Taschenstempel Rund- und Ovalstempel bis zum Fingerstempel. Abhängig vom gewählten Stempelmaterial werden unterschiedliche Produktionswege beschritten wie der Weg über die Lasergravur des Rohgummis oder das Auswaschverfahren bei fotopolymeren Stempelplatten.

Firmenlogo

Das Firmenlogo (Logotyp) ist Teil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) eines Unternehmens. Ein Firmenlogo kann aus einem oder mehreren Buchstaben einem Bild oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen. Nach anderer Meinung besteht ein Logo zwingend aus Wort- und Bildmarke da es sich andernfalls lediglich um ein Signet oder aber um die reine Wortmarke handeln würde. Gerade aus der Kombination der beiden entsteht erst das Logo. Ein gutes Firmenlogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen stehen. Beispiele: IBM 3M AEG.
Auch Museen oder Messen verwenden immer häufiger ein eigenes Corporate Design (CD) legen darin Regeln fest wie und welche visuellen Elemente eingesetzt werden um den Auftritt unverwechselbar zu gestalten. Daher verfügen viele Museen und Messen inzwischen auch über ein eigenes Logo. Beispiele: CeBIT Museum of Modern Art.
Neben dem Logo sind im Corporate Design auch Typographie (Schriften und die verwendeten Schriftschnitte) Hausfarben sowie die grundsätzliche Gestaltung aller Werbemittel festgelegt.

Elektrolyt

Ein Elektrolyt ist ein Stoff der beim Anlegen einer Spannung unter dem Einfluss des dabei entstehenden elektrischen Feldes den elektrischen Strom leitet (Leiter 2. Klasse) wobei seine elektrische Leitfähigkeit und der Ladungstransport durch die gerichtete Bewegung von Ionen bewirkt wird. Außerdem treten an den Elektroden chemische Vorgänge auf. Elektrolyte sind wie ionisierte Gase Ionenleiter. Die Leitfähigkeit von Elektrolyten ist geringer als es für Metalle typisch ist; Metalle werden deshalb als Leiter der 1. Klasse bezeichnet.

Drahterodieren

Das Drahterodieren (auch Drahterosion) ist ein formgebendes Fertigungsverfahren (Schneidverfahren) welches nach dem Prinzip des Funkenerodierens arbeitet.
Es wird auch als elektroerosives Bearbeiten oder EDM (von engl. electrical discharge machining) bezeichnet.
Als Bearbeitungselektrode dient ein dünner ständig durchlaufender Draht.

DIN 1451
In der DIN 1451 wurde 1936 die so genannte DIN-Schrift für die Bereiche Technik und Verkehr genormt. Bei der Entwicklung dieser Schrift stand die Lesbarkeit im Vordergrund und sie ist der allgemeinen Öffentlichkeit wohlbekannt von Orts- Autobahn- Eisenbahn- und allerlei Hinweisschildern. Für deutsche KFZ-Kennzeichen kam sie lange Jahre zum Einsatz bis sie am 1. November 2000 endgültig von der FE-Schrift abgelöst wurde.
Es gibt die Schriftformen Mittelschrift und Engschrift. Früher war auch eine Breitschrift normiert die auf älteren Verkehrsschildern für kurze Ortsnamen noch zu finden ist.
Die Schrift geht auf die preußische Musterzeichnung IV 44 von 1906 zurück welche von den Preußischen Staatseisenbahnen für Anschriften an Schienenfahrzeugen normiert wurde.
Mit der Zeit haben sich einige Buchstabenformen geändert etwa das kleine „t“ und die Ziffern „6“ und „9“. Die Deutsche Bahn AG verwendet heute – wie auch schon die Deutsche Bundesbahn – für technische Anschriften an Schienenfahrzeugen eine Schrift nach interner Norm die überwiegend einer früheren Version der DIN 1451 Engschrift entspricht; die Ziffern entsprechen der Mittelschrift (mit runder „6“ und „9“).
Für das Desktop Publishing wird heute (seit 1995) von FontShop die um weitere Schriftschnitte ausgebaute und angepasste FF DIN kommerziell angeboten. Obwohl es unter Designern eine Diskussion über die Ästhetik der DIN 1451 gibt wird sie häufig in Grafik und Werbung eingesetzt.
Im Verkehrswesen wird die Schrift (oftmals auch leicht abgewandelt) außer in Deutschland u. a. in Griechenland (Autobahn-Beschilderung) sowie in Osteuropa und im Nahen Osten verwendet. In Österreich wird eine eigene offizielle Normschrift (Eng- und Mittelschrift Austria) angewandt welche von der DIN 1451 abgewandelt ist.
Dielektrikum
Die Flüssigkeit einer Funkenerodiermaschine die verhindert dass die Funken der Elektrode zu lang sind wird als Dielektrikum bezeichnet.

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