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Begriff Definition
Makrotypografie

Im Gegensatz zur Mikrotypografie beschäftigt sich die Makrotypografie mit der Gesamtkonzeption dem Format dem Satzspiegel dem Aufbau der Gliederung und dem Verhältnis von Schrift zu Bild der Schriftwahl und den Auszeichnungen. Weitere Bezeichnungen für Makrotypografie sind Layout und Textgestaltung. Grundelemente im Satz sind die Zeile für horizontale die Spalte für vertikale Schreibrichtung sowie die Kolumne. Die einzelnen Elemente des Seitenaufbaus sollten sinnvoll und aufeinander abgestimmt angeordnet werden. Die Wahl der Schriftgröße sowie die richtige Positionierung von Abbildungen oder Grafiken sind hierbei von großer Bedeutung. Besonders wichtig ist die harmonische Aufteilung von bedruckter und unbedruckter Fläche. Eine Seite darf weder 'überladen' noch kahl wirken. Hilfreich ist hier die sogenannte Rastertypografie bei welcher die typografischen Elemente nach einem vorgefertigten Gestaltungssystem angeordnet werden.

Matrize
Bezeichnung im Werkzeugbau für den Teil des Werkzeuges in den der Stempel d.h. die erhabene seitenrichtige (lesbare) Gegenform (Patrize) eindringt.
Medaille

Eine Medaille ist eine Gedenk- oder Schauprägung die zu besonderen Gelegenheiten geprägt als Ehrenauszeichnung vergeben oder als Kunstobjekt geschaffen wird. Sie darf nicht mit einer Münze verwechselt werden die als offizielles Zahlungsmittel geprägt und mit einem Nennwert versehen ist.

Das Wort Medaille stammt aus dem Französischen der Begriff geht auf das mittellateinische Wort medallia für eine Kleinmünze zurück. Sie ähnelt der Plakette und wird gelegentlich mit dieser verwechselt; Plaketten zeigen in der Regel eine einseitige erhabene Darstellung wohingegen Medaillen auf beiden Seiten Bildmotive oder Schrift aufweisen. Ursprünglich wurden sie aus Metall gegossen seit sich Münzprägeverfahren durchgesetzt haben finden diese bis auf vereinzelte Ausnahmen auch für Medaillen Anwendung. Medaillen können in Positiv- oder Negativprägung hergestellt werden und bei größerer Tiefe der Motive auch den Charakter einer Kleinplastik annehmen. In der Renaissance wurden Medaillen erstmals als Kunstobjekte verwendet dabei diente das römische Schwergeld als Vorbild. Im Gegensatz zu Münzen können Medaillen nicht nur von staatlicher bzw. offizieller Seite sondern unter Beachtung einiger weniger Einschränkungen z.B. auch von Unternehmen Vereinen oder Privatpersonen hergestellt und ausgegeben werden.
Medaillen sind vor allem verbreitet

  • als Gedenkprägungen ohne Nennwert aus Anlass eines Ereignisses Jubiläums zu Ehren einer Persönlichkeit o.ä.
  • als Auszeichnungen für hervorragende sportliche wissenschaftliche berufliche oder kulturelle Leistungen
  • und vereinzelt als Prägungen aus eingeschmolzenen Metallen spezieller Herkunft so z.B. Stücke aus einem abgestürzten Luftschiff einer Lokomotive oder dem Kupferdach eines Rathauses
Monogramm

Unter einem Monogramm verstand man ursprünglich einen Einzelbuchstaben. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff zur Bezeichnung von kunstvoll gestalteten Buchstaben verwandt die man zu einem Zeichen zusammenfügte.
Die am häufigsten gebrauchte Art eines Monogramms ist die miteinander verbundene Gestaltung der Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens.
Seit Karl dem Großen werden diese graphischen Symbole auf mittelalterlichen Urkunden verwandt; auf päpstlichen Urkunden wird seit Leo IX. die Grußformel Bene valete als Monogramm dargestellt.
Ein besonderes Monogramm ist der studentische Zirkel.
Vom 19. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert wurden um Verwechslungen beim Heißmangeln der Wäsche zu vermeiden Monogramme in die Wäsche eingestickt (die Wäsche wurde gekennzeichnet).

Münzprägung
Bei der Münzprägung wirken die Prägestempel von Vorder- und Rückseite gleichzeitig auf den vorbereiteten Rohling ein. Dazu wird der Münzrohling mit einer Vorschubzange in einen Prägering geschoben während die beiden Prägestempel von oben und unten gleichzeitig ihre Prägebilder mit einem Druck von bis zu 200 Tonnen auf die Münze übertragen.

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