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Halbzeug

Halbzeug ist der Oberbegriff für vorgefertigte Rohmaterialformen wie beispielsweise Bleche Stangen Rohre und Coils. In der Metallverarbeitung stellen Halbzeuge die mit Abstand verbreitetste Lieferform für Rohmaterialien aus Metall und Kunststoff dar. Man unterscheidet über 1000 Halbzeugarten die jeweils in Material- und Oberflächenqualität Form und Abmessungen sowie deren Toleranzen genormt sind.

Härte

Härte ist der mechanische Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt. Härte ist nicht nur der Widerstand gegen härtere Körper sondern auch der Widerstand gegen weichere und gleich harte Körper.
Die Definition der Härte ist anders als bei der Festigkeit wo von der Widerstandsfähigkeit eines Stoffes gegenüber inneren oder äußeren Kräften gesprochen wird. Bei der Härte definiert man die Widerstandsfähigkeit eines Stoffes / Körpers dem Eindringen eines anderen Stoffes / Körpers entgegenzuwirken.

Härten (Stahl)
Das Härten von Stahl ist eine Erhöhung seiner mechanischen Widerstandsfähigkeit durch gezielte Änderung seines Gefüges. Es kann durch Wärmebehandlung mit anschließendem schnellen Abkühlen erfolgen. Wird ein Metall plastisch verformt so breiten sich im Werkstück Versetzungen aus. Um nun die Festigkeit zu erhöhen müssen Maßnahmen getroffen werden die die Bewegung von Versetzungen behindern.
Hartmetall

Unter Hartmetallen versteht man gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend für die Hartmetalle sind sehr hohe Härte Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Sie finden daher eine ausgedehnte Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß. Hartmetall gehört den Verbundwerkstoffen an.
Gegossenes Hartmetall das noch sehr viel in der Bearbeitung von frischem Holz verwendet wird bezeichnet man als Stellite.
Das Sintern beruht darauf dass man hochschmelzende Hartstoffe im fein zerkleinerten Zustand mit einem leichter schmelzenden zweiten Stoff (Zusatzkörper) mischt und auf Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des schwer schmelzbaren Anteils (Carbide) erhitzt wobei die Temperatur und Zeitdauer der Erhitzung so gewählt werden dass die Carbide zusammenbacken.
Hartmetall besteht meistens aus 90-94% Wolframcarbid (Verstärkungsphase) und 6-10% Cobalt (Matrix Bindemittel Zähigkeitskomponente). Die Wolframcarbidkörner sind durchschnittlich ca. 0 5-1 Mikrometer groß. Das Kobalt füllt die Zwischenräume.

Heissfolienprägung
Heißfolienprägung ist die drucktechnisch dekorative Aufwertung einer Drucksache mittels Folien deren Beschichtung (z.B. Metallic-Farben) durch Druck und Hitze herausgelöst und auf das Papier bzw. den Karton gepresst werden. Oft wird dies auch in Verbindung mit Prägedruck angewandt zum Beispiel bei Kosmetik- und Pralinenpackungen.
Heraldik

Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde Wappenkunst und Wappenrecht. Als Disziplin der Geschichtswissenschaft gehört sie zu den historischen Hilfswissenschaften. Als ihr wissenschaftlicher Begründer für den deutschsprachigen Raum gilt Philipp Jacob Spener.

Wichtige Grundlagen für die historische Heraldik bilden neben wenigen erhaltenen Originalschilden Siegel (Sphragistik) auch Wappenverzeichnisse der Herolde die sie auf Grund Ihres Amtsbereiches oder zu besonderen Anlässen angelegt hatten. Auch Exlibris (Buchbesitzerzeichen) aus dem späten Mittelalter die zu dieser Zeit vorwiegend als Wappen ausgeführt wurden dienen der Heraldik als Forschungsgrundlage.

Ehedem wurde die Aufsicht über die Wappenführung von Wappenherolden ausgeübt an deren Spitze ein 'Wappenkönig' stehen konnte (heute noch in Großbritannien). Die Wappenkunde beschäftigt sich mit dem Aufbau von Wappen deren Bedeutung und der Bedeutung der einzelnen Teile und Symbole der Wappen.

Die Wappenkunst im heraldischen Sinne geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Dem europäischen Wappenwesen vergleichbar sind die Mon Japans.

Hochdruckverfahren

Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Das klassische und in Europa Johannes Gutenberg zugeschriebene Verfahren ist der Druck mit beweglichen Lettern (Mobilletterndruck). Die druckenden Teile sind erhaben. Abgedruckt werden nur die hochstehenden Linien Stege oder Flächen der Druckform. Es ist ein direktes Druckverfahren das heißt die Druckform gibt die Farbe direkt auf den Bedruckstoff ab.

Der Hochdruck ist ein mechanisches Druckverfahren. Die druckenden Teile sind auf dem Druckträger erhaben während die nicht druckenden Teile vertieft liegen. Da der Hochdruck ein direktes Druckverfahren ist das heißt die Druckform gibt die Farbe direkt auf den Bedruckstoff ab muss das Druckbild auf dem Druckträger spiegelverkehrt sein. Das Druckbild wird zunächst eingefärbt und dann gegen den Bedruckstoff gepresst. Dabei können fast alle Papiere und Kartons gut verwendet werden.
Man unterscheidet je nach Beschaffenheit mehrere Arten von Druckformen. Harte Hochdruckformen sind aus Holz Metall Kupfer Zink Eisen Stahl Messing oder einer Legierung aus Blei Antimon und Zinn. Sie haben durch ihren hohen Härtegrad auch eine hohe Widerstandskraft. Dies ermöglicht den Druck von hohen Auflagen.
Das Druckbild des Hochdrucks ist an den prägnanten Quetschrändern der Buchstaben erkennbar. Des Weiteren lässt sich auf der Rückseite des bedruckten Bogens eine Schattierung erkennen. Ein leichtes Relief ist fühlbar.
Mit diesem Verfahren lassen sich sehr scharfe Druckbilder herstellen.
Ein weiteres Merkmal des Hochdrucks ist dass die Druckplatten nur sehr kostenintensiv herzustellen sind im Gegensatz zu den Druckplatten anderer Druckverfahren.

Hochgeschwindigkeitszerspanung (HSC)
Der Begriff Hochgeschwindigkeitszerspanung (HGZ) (englisch High Speed Cutting (HSC)) bezeichnet in der Metallverarbeitung mit CNC-Fräsmaschinen ein Zerspanungsverfahren bei dem die Schnittgeschwindigkeit durch extrem hohe Werkzeugdrehzahlen sowie die Vorschubgeschwindigkeiten um ein Vielfaches höher die sich daraus ergebene Spandicke jedoch wesentlich geringer ist als bei normalen Zerspanungen.
Hohlprägen

Hohlprägen ist eine Druckumformung nach DIN 8582.
Das Hohlprägen stellt das Eindrücken mit einem Stempel in das Werkstück welches zwischen Stempel und Gegenwerkzeug liegt und durch dieses auch geführt wird. Das Werkzeug dringt nicht überall in das Werkstück ein und das Gegenwerkzeug hat eine Negativform des Prägestempels. Dadurch wird auf der Rückseite eine Erhebung erzeugt wodurch es sich vom normalen Prägen unterscheidet welches nur einseitig prägt oder beidseitig unterschiedlich prägt. Kann nur bei dünnen und weichen Werkstücken angewendet werden.

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