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Begriff Definition
AEGRAFLEX

AEGRAFLEX („Associatopn Européenne des Graveurs et des Flexographes”, dt.: Europäische Vereinigung der Graveure und Flexografen) ist der europäische Dachverband des Graveur- und Flexografie-Gewerbes.

AEGRAFLEX wurde 1966 von einer kleinen Gruppe Graveure und Flexografen aus unterschiedlichen Ländern gegründet mit dem Ziel, fachliche Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der Gravur und der Flexografie auszutauschen, eine enge Zusammenarbeit zwischen Graveuren und Flexografen und zu deren Zulieferern aufzubauen und ganz generell Gravur, Flexografie und Stempelherstellung in Europa zu fördern. Die AEGRAFLEX ist seit 1975 offiziell im Handelsregister (Kamer van Koophandel) Amsterdam als gemeinnützige Organisation eingetragen.

AEGRAFLEX ist Namensgeber und Träger der Fachausstellung „graflex” für Graveure und Flexografen, die in dreijährigem Rhythmus stattfindet.

Mitglieder sind zum einen die Graveur- und Flexografen-Verbände verschiedener europäischer Länder sowie Einzelmitglieder in ganz Europa. In jedem Mitgliedsstaat der Europäischen Union können Graveur- und Flexografiebetriebe AEGRAFLEX- Mitglied werden. Betriebe in Staaten außerhalb Europas können der AEGRAFLEX als Gastmitglieder beitreten.

Anlassen (Stahl)

Das Anlassen ist eine Wärmebehandlung, in der ein Werkstoff gezielt erwärmt wird, um seine Eigenschaften zu beeinflussen, insbesondere um Spannungen abzubauen. Großtechnisch wird das Anlassen in der Stahl- und Glaserzeugung verwendet.
Nach dem Härten oder dem Schweißen von Stahl kann das Werkstück durch Erwärmen auf Temperaturen unterhalb des Umwandlungspunktes A1 (723 °C) angelassen werden. Dabei werden innere Spannungen abgebaut. Anlassen ist ein Verfahren der Wärmebehandlung.
Gewöhnlich wird Anlassen nach dem Härten angewendet. Gehärteter Stahl wird umso weicher, je höher man ihn anlässt. Dabei verringert sich die Härte und die Zähigkeit steigt. Durch Oxidation der Oberfläche bilden sich Anlassfarben, die zur Beurteilung der Anlasstemperatur herangezogen werden können. Die zwei wichtigsten Parameter des Anlassens sind die Anlasstemperatur und die Anlassdauer. Das Aufheizen und Abkühlen beeinflusst auch den Anlasseffekt. In der Praxis bewegen sich die häufigsten Anlasstemperaturen zwischen 300 und 550 °C; die Anlassdauer zwischen Minuten und Stunden. Dabei sind die Anlasstemperaturen und Anlassdauern austauschbar. Ein Anlassen mit kurzer Dauer und hoher Temperatur hat die gleiche Wirkung wie ein lang andauerndes Anlassen mit entsprechend niedriger Temperatur.

Ätzen

Ätzen bezeichnet die Abtragung von Material in Form von Vertiefungen auf der Oberfläche organischer oder anorganischer Materialien durch Anwendung chemischer Stoffe. Ätzverfahren werden in der industriellen Fertigungstechnik, sowie in der Kunst und im Kunsthandwerk eingesetzt. Teile, die nicht vertieft werden sollen, werden zuvor mit einem Abdecklack vor dem Ätzmittel geschützt. Industriell geätzt werden sogenannte "Formätzteile". Dabei handelt es sich meist um kleinteilige Metallteile aus dünnem Material, wie z.B. Zahnräder für Uhren. Die Präzision solcher Teile ist außergewöhnlich hoch. Der lichtempfindliche Abdecklack wird dabei entweder über fotografische Filme oder direkt per Laserstrahl belichtet, ausgewaschen und die freigelegte Metallfläche entweder vertieft oder komplett weggeätzt. Die Kunst- und Schwertschmiede verwenden zur Verzierung verschiedene Schmiede- und Ätzverfahren zum Damaszieren. Ist das zu ätzende Material nicht vollkommen homogen,werden dabei einzelne Teile stärker angegriffen als andere und es entstehen regelmäßige Muster (Moirées), welche die ursprüngliche Struktur scheinbar homogener Materialien erkennen lassen. Um Messer- und Säbelklingen sowie allerlei Galanteriewaren mit glänzenden Figuren auf mattem Grund zu verzieren (damaszieren), überzieht man die Stellen, welche ihre Politur behalten sollen, mit einem flüssigen Ätzgrund und setzt das Ganze Dämpfen von Salzsäure aus, die sich beim Mischen von Kochsalz und Schwefelsäure entwickeln. Die Gold- und Silberschmiede verwenden die - gegenüber der manuellen Gravur zeitsparenderen - Ätzverfahren, um feine Ziselierungen und Muster auf Metallgegenständen zu erzeugen. Auch zur Verzierung hochwertiger Gläser werden Ätzverfahren verwendet (s.u.)

Avers (Numismatik)

Avers [der; französisch] ist die Bezeichnung für die Vorderseite einer Münze im Gegensatz zur Rückseite (Revers). Das französische Wort bedeutet "nach vorn gewandt". Die Vorderseite (Bild und/oder Schrift) ist gewöhnlich die Hauptseite der Münze. Die Numismatiker bezeichnen die durch den Unterstempel geprägte Seite als avers. In der numismatischen Literatur meist mit "av" oder "as" abgekürzt.

Bänderstempel

Bänderstempel bestehen aus einem Metall- oder Kunststoffgehäuse und den vulkanisierten Gummibändern. Kunststoffrollen transportieren die gestrafften Bänder über einen Steg. Bänderstempel kommen vor als Alphabet-, Datum-, Doppel-, Preisauszeichnungsstempel, Signier-, Uhrzeit-, Wortband-, und Ziffernstempel.

BIV

Der Bundesinnungsverband der Galvaniseure, Graveure und Metallbildner (BIV) vertritt die vielfältigen Interessen seiner Mitglieder auf Landes- und Bundesebene. Die dem BIV angeschlossenen Berufsgruppen Galvaniseure, Graveure und Metallbildner werden innerhalb des Verbandes über die zwei Fachbereiche

und Ausschüsse repräsentiert.
Der BIV ist der Partnerverband der Flexografen bezüglich Gravuren und Schilder.
Die Anschrift lautet:
BIV – Bundesinnungsverband der Galvaniseure, Graveure und Metallbildner
Itterpark 6
40724 Hilden
Telefon: 0 21 03 25 56 30
Fax: 0 21 03 25 56 25
E-Mail: biv@biv.org
URL: www.biv.org

Blechplombenzange

Eine Blechplombenzange ist das geeignete Werkzeug zur Verpressung der Blechplombe mit Plombendraht, meistens bei gleichzeitiger Prägung der Plombe (durch gravierten Einsatz) zur Identifizierung des Versiegelers (z.B. Zollbehörde).

Blindprägestempel

Mit Hilfe eines Blindprägestempel lassen sich Papier, Leder- und Kunststoffartikel farblos prägen. Hier wird das Material mittels einer Gegenform in die seitenverkehrt gravierte Matrize hochgeprägt. Blindprägestempel kommen üblicherweise als Prägezangen und Prägeapparate, hauptsächlich aber als Prägematrizen mit Patrize in Druckmaschinen wie zum Beispiel dem Heidelberger Tigel zum Einsatz.

Brennstempel

Brennstempel dienen zur Markierung von Holz, in Form von Kisten, Paletten, Fässern etc., aber auch zur Markierung von Kunststoffen, Leder, Gummi, Filzen und vielem mehr. Sie werden mit festen oder auswechselbaren Klischees aus Messing oder Bronze geliefert. Die Heizelemente wurden früher im offenen Feuer oder mit Propangas beheizt, heutzutage meist elektrisch mit Temperatur-Regelung.

Brennstempelsätze

Brennstempelsätze sind gravierte oder gegossene Metalltyypensätze mit Ziffern und /oder Buchstaben welche in Brennstempelgeräte eingesetzt werden.

Bronzeoxyd

Bronzeoxyd ist eine Flüssigkeit zum Brünieren (Bräunieren) von Eisen, Stahl, Messing etc. Das Bestreichen mit Bronzeoxyd gibt Messing oder Kupfer einen Bronzeton. Anstelle von Bronzeoxyd wird auch Schwefelleber (Hepar Sulfuris) verwendet.

Brotstempel

Unter Brotstempel versteht man gravierte Stempel aus Kunststoff, Aluminium oder Metall, zur Stempelung von Backwaren.

CAD

"Entwurf" bedeutet "Zeichnen". "Zeichnen" bedeutet in der Computerbranche "CAD". Unter dem Begriff CAD ("Computer Aided Design", "Computer Assisted Design") werden alle zeichnerischen Aktivitäten zusammengefaßt, die die ingenieurmäßige Planung und Konstruktion bis hin zur Fertigung analysieren, strukturieren und algorithmieren. CAD bedeutet also nicht "Bilder malen" - entscheidend ist die Konstruktion mit elektronischen Hilfen, die auf die gewünschte Branche angepaßt wird.

Computerized Numerical Control (CNC)

Eine Computerized Numerical Control (CNC), oder übersetzt computerisierte numerische Steuerung, ist ein elektronisches Gerät zur Steuerung von Werkzeugmaschinen.

Corporate Identity

Die Corporate Identity (CI), auch Unternehmensidentität, ist die „Persönlichkeit“ bzw. der „Charakter“ einer Organisation, die als einheitlicher Akteur – mit sozusagen menschlichen Eigenschaften – handelt und wahrgenommen wird.
Die Corporate Identity/Firmenpersönlichkeit repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Das Konzept der "CI" beruht auf der Idee, dass Unternehmen wie Persönlichkeiten wahrgenommen werden und ähnlich wie solche handeln können. Insofern wird Unternehmen eine quasi menschliche „Persönlichkeit“ zugesprochen – bzw. es wird als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, Unternehmen zu einer solchen Identität zu verhelfen. Die Identität einer Person ergibt sich für den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen gewissermaßen personalen Akteur, so lässt sich seine Identität mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Falls alles zueinander passt und die komplementären Teile ein einheitliches Ganzes ergeben, entsteht eine stabile Wahrnehmung eines Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen, ggf. akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale und insbesondere - sofern vorhanden - das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.

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