Home arrow Sonstiges arrow Glossar

Social Bookmark

Bookmarken bei: Mr. Wong Bookmarken bei: Webnews Bookmarken bei: Icio Bookmarken bei: Oneview Bookmarken bei: Yigg Bookmarken bei: Linkarena Bookmarken bei: Digg Bookmarken bei: Del.icoi.us Bookmarken bei: Reddit Bookmarken bei: Simpy Bookmarken bei: StumbleUpon Bookmarken bei: Slashdot Bookmarken bei: Netscape Bookmarken bei: Furl Bookmarken bei: Yahoo Bookmarken bei: Blogmarks Bookmarken bei: Diigo Bookmarken bei: Technorati Bookmarken bei: Newsvine Bookmarken bei: Blinkbits Bookmarken bei: Ma.Gnolia Bookmarken bei: Smarking Bookmarken bei: Netvouz Bookmarken bei: Folkd Bookmarken bei: Spurl Bookmarken bei: Google Bookmarken bei: Blinklist Information

Übersetzung

Glossar

Erläuterungen und Definitionen zu Fachausdrücken auf dieser Seite und das Graveurhandwerk betreffend im Allgemeinen.

Einige Texte basieren auf Artikeln aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ergänzt durch eigene Begriffsdefinitionen.

Sie können jederzeit nach Einträgen suchen:

Beginnt mit... Beinhaltet Genaue Übereinstimmung

Begriff hinzufügen

Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | O | P | R | S | T | V | W


Alle
Es sind 93 Einträge im Glossar.
Seiten: «1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 »
Begriff Definition
Stempeldruck

Stempeldruck bezeichnet Verfahren, bei denen eine erhabene Druckform (siehe Hochdruck) auf den Druckstoff aufgedrückt wird. Anders als beim Hochdruck wird die Druckform auf den Druckstoff aufgedrückt und nicht umgekehrt.

Stempeln ist kein industrielles Druckverfahren, sondern wird für Stempel (Holzstempel, Selbstfärbestempel, Paginierstempel) eingesetzt. Industriell wird mittels zugeschalteter Paginierstempel eine Nummerierung von Druckwerken (z.B. von Eintrittskarten) durchgeführt.

Ein Stempel kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein: Hartgummi, Metall, Kartoffeln, Pappe oder Linoleum

Die Ursprünge des Stempelns liegen im bronzezeitlichen Mesopotamien. Dort wurden Siegel verwendet, um Tontafeln zu unterzeichnen oder um sich als Eigentümer von Waren auszuweisen. In Kreta wurde 1908 der Diskos von Phaistos ausgegraben. Dieser enthält mit einem Alter von ca. 3700 Jahren den ältesten Text, der mittels Stempeln für einzelne Schriftzeichen geschrieben wurde.

 
Stempelsiegel

Das Stempelsiegel ist ein in hartes, beständiges Material (Stein, später auch Metall) geschnittenes Prägewerkzeug, bestehend aus Haltegriff und Prägeplatte am unteren Ende, um Symbole, Inschriften, Bilder, Signaturen, später Wappen, Hoheitssymbole in weichen Ton (später auch Wachs, Siegellack) zu prägen. Je nach Form des Griffes spricht man von Giebelsiegel, Kegelsiegel oder allgemein Stempelsiegel. Oft waren die Griffteile zur Aufnahme einer Schnur horizontal durchbohrt. Damit ließen sich kleine Siegelstempel am Hals stets mit sich führen. Erste Funde stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien, Anatolien (Hethiter im 2. Jahrtausend v. Chr.) und Ägypten. Hier waren vor allem Skarabäen als Siegelwerkzeug in unterschiedlicher Größe weit verbreitet und dienten unter anderem der Versiegelung von Grabstätten. Die meist ovale, gewölbte Käferform hatte die Prägefläche in der Unterseite integriert. Im Gegensatz zum Rollsiegel wird das Stempelsiegel in den Siegelklumpen von oben eingedrückt. Dabei kann das Stempelsiegel gegenüber dem Rollsiegel, das immer einen rechteckigen Rollabdruck hinterlässt, neben dem Zeicheninhalt auch eine bestimmte Form zur Unterscheidung und Klassifizierung haben, wie rund, oval, quadratisch, rautenförmig oder komplizierter geformt. Es war das bevorzugte Prägewerkzeug in Anatolien, und konnte auch durch das im 2. Jahrtausend v. Chr. eingeführte Rollsiegel nicht verdrängt werden. Die hethitische Verbwurzel "šai-/šiya-" = "festdrücken" gilt neben dem lat. "sigillum" n. = "das Bildchen" als Wurzel für das deutsche Wort "Siegel". Aus den Stempelsiegeln entwickelten sich im Laufe der Zeit die Siegelringe und Petschaften.

 
StichelEin Stichel ist ein Gravierwerkzeug aus einem kurzen Holzheft und einem rautenförmig zugeschliffenen Stahlstift, mit dem vorwiegend Holz (Holzstich) und Metall (Kupferstich, Stahlstich) bearbeitet wird.
Der Stichel für die Handgravur, z.B. Waffengravur wird in einem Holzheft befestigt. Verschiedene Sticheltypen kommen bei der Handgravur zur Verwendung.
 
Tiefdruckverfahren

Der Sammelbegriff Tiefdruck bezeichnet Druckverfahren, bei denen linien-, punkt- oder flächenartige Vertiefungen auf einer blanken Metallfläche mit Druckfarbe gefüllt werden und ein aufgepresstes Papier diese Druckfarbe aufnimmt. Tiefdruck wird sowohl in der gewerblichen Reproduktionstechnik wie auch in der künstlerischen Grafik verwendet.

 
Trommelgalvanisierung

Sogenannte Massenware wie Schrauben, Muttern, Niete oder überhaupt Kleinteile, die nicht oder nur mit großem Aufwand auf Gestellen befestigt werden können, werden in Trommel-Galvanisier-Apparaten bearbeitet. Die Trommel mit den zu bearbeitenden Teilen wird in automatisch gesteuerten Anlagen von Behandlungsbad (Entfettung, Beizen, Spülen, Galvanisieren, Nachbehandeln wie z. B. Chromatieren) zu Behandlungsbad transportiert. Zum abschließenden Trocknen wird das Behandlungsgut in eine Zentrifuge gegeben oder es wird direkt in der Behandlungsstraße in einem Trockner getrocknet.

 
Typographie / Typografie

Der Begriff Typographie oder Typografie (griechisch τυπογραφία, typographía, von τύπος, típos „Schlag, Abdruck, Figur, Typ“ und γράφειν, gráphein „malen, schreiben, ritzen“) lässt sich auf mehrere Bereiche anwenden. Im weiteren Sinne bezieht sich die Typografie auf die Kunst des Druckens, besonders des Hochdrucks. Vorrangig gilt die Typografie heute jedoch als Gestaltungsprozess, der mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und typografischem Raum auf Druckwerke und elektronische Medien angewendet wird. Typografie umfasst nicht nur die Gestaltung eines Layouts und den Entwurf von Schriften. Vielmehr kann man den Begriff bis zur richtigen Auswahl des Papiers oder des Einbands ausweiten.

 
VektorgrafikEine Vektorgrafik ist ein Computerbild, das aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen und Polygonen zusammengesetzt ist. Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern definieren sich über eine Bildbeschreibung mittels mathematischer Funktionen. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden und ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert und verzerrt werden, etwa mittels homogener Koordinaten. Die Stärke von Vektorgrafiken liegt daher vor allem im Bereich von Darstellungen, denen geometrische Primitive zugrunde liegen, wie Diagramme oder Logos. Die Erstellung von Vektorgrafiken erfolgt meist mittels eines Vektorgrafikprogramms oder direkt mit einer Auszeichnungssprache. Rastergrafiken können mit gewissen Einschränkungen in Vektorgrafiken umgewandelt werden (Vektorisierung).
 
Vergütung (Stahl)Vergütung bezeichnet die Kombination aus Härten und Anlassen von Stahl, um mit dieser Wärmebehandlung das Material mit hoher Festigkeit bei gleichzeitig hohen Zähigkeitseigenschaften zu versehen.
Als Abschreckmedium kommen je nach Werkstoff entweder Wasser, Öl, Salzbad oder Luft in Betracht. Im Allgemeinen müssen Stähle mit wenig Kohlenstoff und niedrigem Legierungsanteil schroffer abgekühlt werden als Stähle mit mehr Kohlenstoff und höherem Anteil an Legierungselementen.
Der Anlassvorgang findet je nach Stahlsorte und Verwendungszweck bei Temperaturen zwischen 400° und 700° C statt. Je nach den verlangten mechanischen Eigenschaften werden die Werkstücke auf dieser Temperatur unterschiedlich lange gehalten und im allgemeinen an Luft abgekühlt. Als Faustregel für die Anlasszeit gilt: doppelte Haltezeit als die Haltezeit des Materials auf der Austenitisierungstemperatur beim Härten.
Beim isothermischen Vergüten werden beide Vorgänge zusammengefasst: Die Werkstücke werden aus der Härtungstemperatur direkt in das Anlassbad gebracht, dort eine bestimmte Zeit belassen und anschließend definitiv abgekühlt.
 
Versalien

Majuskel (Plural Majuskeln, von lat. majusculus „etwas größer“), Versalbuchstaben oder Versal (Plural Versalien, von lat. versus „Zeile“, „Absatz“) ist in der Typografie ein Fachbegriff für die Großbuchstaben des Alphabets und gleichzeitig eine Auszeichnungsart für Buchstaben. Ein Schriftsatz aus Majuskeln ist eine Versalschrift oder Majuskelschrift.

 
Wappen

Ein Wappen ist ein Zeichen in Form eines Schildes für eine Person bzw. Personengruppe wie z. B. für

  • eine Familie, insbesondere Adelsfamilien (Familienwappen),
  • eine Zunft (Zunftwappen),
  • eine Studentenverbindung (Studentenwappen),
  • einen Bischof,

oder eine Gebietskörperschaft (Hoheitszeichen), z. B. für

  • eine Gemeinde (Gemeindewappen, Gemeindewappen (Schweiz)) oder
  • eine Stadt (Stadtwappen),
  • einen Landkreis,
  • ein Bundesland,
  • einen Kanton oder
  • ein Staat (Staatswappen).

Die Regeln zur Beschreibung und Gestaltung von Wappen, Ihre Herkunft und Bedeutung werden in der historischen Hilfswissenschaft der Heraldik (Wappenkunde) beschrieben.
Die Wappen sind in ihrer klassischen, mittelalterlichen Form in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, der Zeit der Kreuzzüge – also u.a. im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Ritterheere – entstanden.

In den Ritterheeren, bei großen Heeresversammlungen und vor allem auch bei Turnieren konnte man wegen der Rüstung nicht mehr deutlich zwischen den Kontrahenten bzw. Freund und Feind unterscheiden. So wurde eine farbliche und symbolische Kennzeichnung auf den Schutzschild oder Fahnen erforderlich. Dabei wurden kontrastierende Farben gegeneinander gesetzt, um die Erkennbarkeit auch aus der Entfernung zu erhöhen. Die Heraldik spricht hier vom Gegensatz von Farben (rot, schwarz, blau, grün) und Metallen (weiß (als silber beschrieben) und gelb (gold)).
Das Wort „Wappen“ (mittelhochdeutsch wâpen) ist in seiner Herkunft identisch mit dem Wort „Waffen“. Der Bedeutungswandel von wâpen=Waffen zu wâpen=Abzeichen auf den Waffen vollzog sich bereits im 12 Jahrhundert. Besonders geeignet zur Anbringung waren Schild und Helm. Sie wurden deshalb die Hauptbestandteile der Wappen.
In der Wappenbeschreibung (Blasonierung) wird das Aussehen des Wappens bestimmt, und kann daraufhin in unterschiedlicher Weise dargestellt werden. Als Hoheitszeichen dienen, davon abweichend, aber i. d. R. bestimmte Darstellungsmuster.
In der Darstellung eines Wappens werden vordringlich die Farben rot, blau, grün und schwarz sowie die Metalle gold (gelb) und silber (weiß) verwendet, auf deren Kontrast die Fernwirkung eines Wappens beruht. Daher sollten in den Wappen Farbe stets an Metall stoßen - nicht Farbe auf Farbe und Metall auf Metall. In begründeten Ausnahmefällen können auch die Farben braun, fleischfarben, purpur, orange und grau verwendet werden. Zur Erkennbarkeit auf Distanz trägt auch die teils erhebliche Stilisierung der Figuren bei. An diesen Darstellungsformen lassen sich historische Wappen zeitlich einordnen.
Meist gibt es zur Entstehung der einzelnen Wappen eine Entstehungsgeschichte, die erklärt, weshalb ein Fabelwesen, ein Wappentier, ein Symbol oder eine bestimmte Farbe gewählt wurde. Häufig handelt es sich dabei um so genannte redende Wappen, deren Inhalt den Namen zu verdeutlichen versucht.
Das Wappen einer Familie dürfen nur Nachfahren eines berechtigten Trägers dieses Wappens tragen, die in direkter, männlicher Linie von diesem abstammen. Als Nachweis der Berechtigung zur Führung eines bestimmten Wappens sollte es in einer Wappenrolle eingetragen sein. Es gibt allerdings keine zentrale Wappenrolle, in der alle Wappen verzeichnet sind.
Das Wappen ist historisch unmittelbar mit dem Namen einer Familie verbunden. Daher findet der § 12 BGB (Namensrecht – Schutz des Namens) wegen der analogen Anwendung der Vorschrift durch die Rechtsprechung auch im Wappenrecht Eingang. Jeder führungsberechtigte Träger eines Familienwappens kann jedem, der nicht führungsberechtigt ist, die Weiterführung untersagen. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat – abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in eine der Wappenrollen eintragen lassen.
Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern der entsprechenden Familie geführt werden. Eine Namensgleichheit berechtigt nicht zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Zum Schutz des Wappens ist eine Eintragung in eine Wappenrolle aber nicht nötig.

 


Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | O | P | R | S | T | V | W