Tipps zur Vorlagengestaltung und Datenübermittlung

Grundsätzlich fertigen wir Ihnen auch Entwürfe und reprofähige Vorlagen mit unserem hauseigenen DTP-System und Reprolabor.
Sollten Sie jedoch schon einen Vorlagenentwurf besitzen, bitten wir Sie unbedingt nachfolgende Bedingungen zu beachten:

Printmedien:
Bitte fügen Sie Ihrer Bestellung immer einen S/W-Ausdruck (Laser oder Tintenstrahl) Ihrer Datei mit höchstmöglicher Auflösung im DIN A4-Format bei. Eine Faxsendung mit der feinsten Einstellung, sowie Visitenkarten und Briefköpfe sind ebenfalls möglich (bedingt auch in Farbe). Bitte keine Rastervorlagen übermitteln.

Elektronische Medien:
HDD-Disketten 1,44 MB
E-Mail, hängen Sie Ihre Datei einfach an eine E-Mail an.
USB-Sticks
externe Festplatten
CD-R/W
DVD+R/W (DL)

Lesbare Pixeldateiformate:
*.tif, *.bmp, *.jpg, *.gif, *.pcx, *.pdf, *.psd, *.png, *wmf
Lesbare Vektordatenformate:
*.ai, *.eps, *.dxf, *.dwg, *.wmf, *.plt, *.cdr (alle Versionen), *.svg, *.pdf
Lesbare Oberflächendatenformate:
IGES, VDA, STL, DXF-3DFACE, Mastercam, Baublys BFF., ISO Zeilen, Lang LG1 Zeilen,
ASCII, 3Ds, STEP

Alle Dateien können gezippt (gepackt) sein (WINZIP-Download). Bitte vermeiden Sie Rasterungen, Farbverläufe und Schattierungen in Ihren Vorlagen.

WICHTIG: Bitte alle Schriften in Kurven/Pfade umwandeln, damit das Schriftbild korrekt übernommen wird. Alternativ können Sie uns auch die Schriftdateien übermitteln (z.B.True Type Font .ttf).

Industrie-Gravuren akzeptiert Motive und Designvorlagen per E-Mail, Fax und Post.
Grundsätzlich kann jeder Übermittlungsweg genutzt werden und so gut wie alle Motive sind für die Produktion geeignet.

Sollten Ihnen die meisten unserer Hinweise zur Vorlagen- und Datenübermittlung nicht hilfreich sein, so machen Sie sich keine Sorgen. Die meisten dieser Informationen sind für Grafik-designer bestimmt. In diesem Fall rufen Sie uns einfach an. Die Mitarbeiter unserer Grafikabteilung stehen Ihnen für Ihre Fragen und Probleme zur Verfügung.

Falls Sie keine bestimmte Motivvorlage besitzen, sondern lediglich eine Idee haben, so entwerfen Ihnen unsere Grafiker gerne ein Layout auch in unterschiedlichen Varianten.

Qualitätsversprechen
Die Firma Industrie-Gravuren GmbH gewährleistet Ihnen stets ein hohes Maß an präzise cnc-gefrästen Konturen Ihrer Motive in der bestmöglichen Qualität.

Dinge die es zu beachten gilt:
Für eine Gravur mit sehr feinen Konturen ist somit auch eine Vorlage oder Daten mit sehr fein, sauber und klar gezeichneten Details notwendig. Sind unserse Grafiker der Meinung, dass Ihre übermittelte Vorlage einer Überarbeitung bedarf, um die Klarheit und den Detailgrad eines Motivs zu wahren oder zu erhöhen, sei es aus technischen oder ästhetischen Gründen, so geben wir Ihnen gerne Empfehlungen und Ratschläge. Gerne erarbeiten wir Ihnen Vorschläge und Alternativen zu Ihrem Gravurauftrag. Die Grafikabteilung der Industrie-Gravuren GmbH steht Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.

Datenvorlagen welche auf Apple MAC-Systemen generiert wurden müssen zwingend als PC DOS-Version gespeichert und übermittelt werden.

Raster (Pixel) oder Vektoren?
Rastergrafiken, auch Pixelgrafik genannt, bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe am besten schwarz und weiß (erhaben uund vertieft) zugeordnet ist. Die Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind daher die Breite und die Höhe in Pixeln, auch Auflösung genannt. Eine andere Art der Beschreibung von Motiven sind Vektorgrafiken. Pixelgrafiken eignen sich zur Darstellung komplexerer Bilder wie Fotos, die nicht mit Vektorgrafiken beschreibbar sind. Rastergrafiken können sowohl aus vorhandenem Material etwa mit einem Scanner oder einer Digitalkamera digitalisiert oder mit Bildbearbeitungssoftware erstellt werden. Mit letzterer ist auch Bildbearbeitung möglich. Die bekanntesten Grafikformate für Rastergrafiken sind BMP, GIF, JPEG, PSD, PNG und TIFF. Einige dieser Formate wenden verlustfreie oder verlustbehaftete Bildkompression an. Zu den Nachteilen von Raster- gegenüber Vektorgrafiken zählen der meist relativ hohe Speicherverbrauch. Da Rastergrafiken nur aus einer begrenzten Anzahl von Pixeln bestehen, werden geometrische Formen meist nur angenähert, wobei auch der Alias-Effekt auch "Treppeneffekt" zutage treten kann. Dieser kann mittels Antialiasing verringert werden. Bei bestimmten geometrischen Verzerrungen einer Pixelgrafik gehen Informationen verloren. Bei der Vergrößerung kommt es zu einer pixeligen oder unscharfen Darstellung.
Eine Vektorgrafik ist ein Motiv das aus grafischen Elementen wie Linien, Kreisen und Polygonen zusammengesetzt ist. Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Raster aus Pixeln, sondern definieren sich über eine Bildbeschreibung mittels mathematischer Funktionen. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke vollständig beschrieben werden und ohne Qualitätsverlust beliebig skaliert und verzerrt werden, worin der größte Vorteil zu sehen ist. Die Stärke von Vektorgrafiken liegt daher vor allem im Bereich von Darstellungen, denen geometrische Elemente zugrunde liegen, wie Texte, Grafiken oder Logos. Die Erstellung von Vektorgrafiken erfolgt meist mittels eines Vektorgrafikprogramms. Pixelgrafiken können mit gewissen Einschränkungen in Vektorgrafiken umgewandelt werden (Vektorisierung).

Wieauchimmer sollte die Übermittlung einer Vektorgrafik bevorzugt werden. Sie ermöglicht die bestmögliche Gravurqualität ohne langwierige und kostenintensive Vektorisirerung und Arbeitsvorbereitung der Fräsbahnen.

Steht nur eine Rastervorlage zur Verfügung, so ist auf eine hohe Auflösung von 300 dpi oder höher, zusammen mit der größtmöglichen Höhe und Breite des Motivs bei der Übermittlung zu achten. Hier kann durch eine nachträgliche Verkleinerung der vektorisierten Daten an Qualität und Details gewonnen werden.


Tipps für die Einreichung von Pixel-Format-Dateien

  • Wählen Sie die höchste angemessene Bildqualität welche Sie in Ihrer Anwendung generieren können. Eine Motivvorlage in niedrig vorliegender Auflösung lässt sich nicht durch Konvertieren bzw. Abspeichern in eine höhere Auflösung qualitativ verbessern.

  • Versuchen Sie die Bildvorlage in einer einzigen Farbe gepaart mit Weiß anzuliefern. Mehrfarbig angelegte Bildvorlagen können oftmals nur falsch oder schwer separiert oder interpretiert. werden.

  • Prüfen Sie die Motivvorlage auf klar und sauber definierte Kanten ohne Überschneidungen. Schatten, Verläufe und unterschiedliche Farbtöne erhöhen den Arbeitsaufwand und somit den Gravurpreis.

Tipps für Vektor-Format-Dateien
Datenvorlagen welche in DTP Programmen wie beispielsweise CorelDraw oder Illustrator erstellt wurden, sind oftmals nicht für die CNC-Gravur geeignet (CAD/CAM).

Im Folgenden sind einige Möglichkeiten, welche Ihnen helfen sollen, ob Ihre Ihre erstellten Vektordaten ist für die CNC-Gravur geeignet sind. Darüber hinaus finden Sie einige Tipps zur Erstellung einer qualitativ hochwertigen Gravur.

  • Machen Sie immer einen Ausdruck in der gewünschten Originalgröße Ihre Motivs. Wenn Ihre Vorlage sehr kleine Texte und/oder Zahlen enthält, so prüfen Sie unbedingt die Öffnungen (z.B. Schleifen) und Durchbrüche der einzelnen Charaktere. Wenn Sie denken, dass sie möglicherweise nicht gross genug sind, so kann man die Zeichen eventuell durch größere Schriftgrade oder mit einer anderen Schriftart ersetzen, um letzlich ein klareres und deutlicheres Gravurbild zu erhalten.

  • Öffnen Sie die Dateivorlage in einer Anwednung wie Adobe Illustrator und überprüfen Sie, ob Ihr Layout frei von jedem Raster (Pixelraster) ist. Sie können dies durch Zoomen (Vergrößern) Ihres Layouts auf einfache Weise prüfen. Verliert Ihr Motiv an Schärfe und ist ein Treppeneffekt an den Konturen zu erkennen, so liegt ein Raster-(Pixel) Layout vor.

  • Übermitteln Sie die Texte in Ihren Layouts möglichst als in Kurven gewandelte Pfade (Grafik). Somit kann Ihr Layout 1:1 übernommen werden. Da bei der Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Schriftarten das Fehlen des ursprünglich verwendeten Fonts am System, eine vorgeschlagene Ersatzschrift der Anwendung hervorruft, und somit ein verändertes Layout beim Öffnen generiert.

  • Besteht Ihre Illustration aus mehreren Farben, so wandeln Sie diese möglichst in ein Bicolorbild bestehend aus einer möglichst dunklen Farbe in Verbindung mit weißen Hintergrund.

  • Prüfen Sie die Polygone und Konturen Ihrer Illustration in der Umrissansicht der Anwendung ohne Farbfüllungen. So lassen sich die Wege anhand der Konturen nachvollziehen, welche die Graviermaschine ausführen wird.

  • Es sollen möglichst keine Flächen bzw. Konturlinien doppelt/mehrfach also überlappend vorliegen. Ebenso sollten keine Überschneidungen von Vektoren gezeichnet werden. Dies führt zu Fehlberechnungen bei der Fräsbahngenerierung.

  • Verdeckte Linien, Umrisse, Hilfslinien oder deaktivierte Motivbereiche sowie Pixelfehler, welche nur im Umrissmodus zu erkennen sind, sollten unbedingt gelöscht oder separiert werden. Ansonsten würden diese Konturen ebenfalls bei der Fräsbahnberechnung berücksichtigt werden, falls diese vom Grafiker nicht bemerkt werden.

Tipps zur Auswahl der Schriftarten (Fonts)
Für größere Textgravuren kann nahezu jede erdenkliche Schriftart graviert werden entsprechend den Anfordernissen der Verwendung. Jedoch sollten Fett bzw. Bold Schriftarten bei kleinen Schriftgrößen vermieden werden. Bei der Auswahl einer Schrift sollte man auf die Räume und Öffnungen innerhalb der einzelnen Zeichencharaktere achten. Schriftarten mit Zeichen welche eine bessere Trennung, das heißt die größeren Öffnungen und Räume innerhalb der Charaktere sowie den größeren Zeichenabstand besitzen, sind besser geeignet für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Präzisionsgravuren. Dies lässt sich auch durch Spationieren der Textlaufweite sowie der Verjüngung der Strichstärke (Gravurbreite) erzielen.

Reinzeichnung und Produktionsfreigabe
Nach Auftragseingang fertigt unsere Grafikabteilung umgehend eine Reinzeichnung des finalen Gravurlayouts in Originalgröße zur verbindlichen Kundenfreigabe an. Dies ermöglicht Ihnen das endgültige Gravurbild nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls Ihren Wünschen nach zu ändern und anzupassen. Je nach Bedarf lassen wir Ihnen Motivvarianten der Gravurarbeit zukommen.

Bestellvorgang

1

Anfrage Richten Sie Ihre konkrete Bedarfsanfrage möglichst mit Gravurvorlage oder Zeichnung an uns. Beachten Sie hierzu unbedingt die Fragen+Antworten (FAQ) Rubrik.

2

Angebot Sie erhalten schnellst-
möglich ein entsprechen-
des Angebot von uns. Eventuell auch Rückfragen und Feedback zur Klärung technischer Details.

3

Bestellung Hiernach freuen wir uns über Ihre Bestellung. Zumeist erhalten Sie vor der Produktion eine Reinzeichung zur verbindlichen Freigabe. Die Ware wird schnellstmöglich angefertigt und versendet.

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